Pressestimmen zur Wunschtour 2012

22. Juni 2012 Südkurier Sigmaringen / Nachlese

Einmal im Leben Ferrari fahren - bei der Wunschtour wurde das für Kinder und Jugendliche vom Haus Nazareth möglich.  Bild: Roser
Einmal im Leben Ferrari fahren - bei der Wunschtour wurde das für Kinder und Jugendliche vom Haus Nazareth möglich. Bild: Roser

Von Ente bis Ferrari

 

„Wunschtour“ macht im Haus Nazareth Station

 

Zum 2. Mal besuchte die „Wunschtour“ das Sigmaringer Kinderheim Haus Nazareth. Über 50 Oldtimer von der Ente bis zum Ferrari waren eingetroffen, um mit den Kindern und Jugendlichen eine Ausflugsfahrt ins Museumsdorf Kürnbach bei Bad Schussenried zu machen. Im Gegensatz zur Wunschtour 2010 konnten sich die Kinder über herrliches Cabriowetter freuen und die gute Laune erfüllte das ganze Tagesprogramm. Veranstalter Wolfgang Karcher vom „MG-Drivers-Club-Deutschland“ bedankte sich bei der Abschluss-Hockete am Kinderheim herzlich bei den Kindern und dem Haus Nazareth für den reibungslosen Verlauf. Mit der Bitte um Verständnis, dass für die nächsten Jahre laut den Vereinsstatuten der „Wunschtour“ eine andere Einrichtung ausgesucht werden muss, überreichte er eine wohl gefüllte Spendenkasse an Direktor Peter Baumeister und stellte dennoch ein sicheres Wiedersehen in Aussicht.

15. Juni 2012 Südkurier Sigmaringen / Von  Karlheinz Fahlbusch

Oldtimer vor dem Haus Nazareth: Die Kinder und Jugendlichen freuen sich schon jetzt auf die Fahrt mit den „coolen Kisten“ am kommenden Sonntag. Denn da kommt die „Wunsch-Tour“ nach Sigmaringen.
Oldtimer vor dem Haus Nazareth: Die Kinder und Jugendlichen freuen sich schon jetzt auf die Fahrt mit den „coolen Kisten“ am kommenden Sonntag. Denn da kommt die „Wunsch-Tour“ nach Sigmaringen.

Wenn Wünsche auf Tour gehen

 

Die Oldtimer-Fahrt in Sigmaringen wird für kranke, behinderte oder sonst benachteiligte Kinder und Jugendliche durchgeführt. Am Sonntag kommt die "Wunsch-Tour" nach Sigmaringen vor das "Haus Nazareth".

 

Wolfgang Karcher ist 61 Jahre alt, wohnt in Meckenbeuren und hat ein Hobby, das er mit vielen anderen Menschen teilt – nicht aber das, was er für sein Hobby braucht: einen Morris Minor Traveller. Dabei handelt es sich um einen Kleinwagen aus britischer Fertigung, den die Morris Motor Company 1928 vorstellte und – mit Unterbrechungen – bis 1971 produzierte.

Das Besondere: Das Fahrzeug, das man heute als „Van“ bezeichnen würde, hatte im hinteren Teil eine Karosserie aus Holz. Die Automobilgeschichte hat halt ganz verschiedene Konstruktionen hervorgebracht – und die kann man bei der „Wunschtour 2012“ in Sigmaringen beim Haus Nazareth erleben.

Organisator ist Wolfgang Karcher und er hatte auch vor einigen Jahren die Idee, eine Oldtimer-Ausfahrt für kranke, behinderte oder sonst benachteiligte Kinder und Jugendliche durchzuführen. Die Idee wurde Wirklichkeit und kommt jetzt am Sonntag, 17. Juni, an die Donau. Und das bereits zum zweiten Mal. Der Grund ist einfach: „Wir wollen, dass möglichst viele Kinder die Fahrt mit einem Oldtimer genießen können“, sagt Karcher im Gespräch mit dem SÜDKURIER.Und deshalb ist jetzt – nach dem Jahr 2010 – das Haus Nazareth wieder Ziel der Oldtimer-Fahrer aus der Region Bodensee-Oberschwaben.

Und dass der Sigmaringen Opel-GT-Club mit dabei ist, das versteht sich von selbst. Die rassigen Sportwagen aus deutscher Produktion erinnern an eine Zeit, als kein Mensch an eine Schließung von Opel-Werken dachte, und als Autos sich vor allem auch durch das Aussehen unterschieden haben.

Wunsch-Tour-Organisator Karcher rechnet mit etwa 200 Teilnehmern inklusive Beifahrern. Die müssen die große Ausfahrt von Sigmaringen zum oberschwäbischen Museums-Dorf Kürnach bei Bad Schussenried allerdings mit Bussen antreten. „In unseren Oldtimern dürfen die Kinder und Jugendlichen vom Haus Nazareth mitfahren“, sagt Karcher. Und die seien schon ganz heiß auf Fahrt mit den „coolen Kisten“, wie die Jugendsprache die Oldtimer bezeichnet. Und wer sich doch nicht traut, auch für den gibt es einen Platz im Bus.

Die Fahrerbesprechung findet um 8.30 statt und um 9 Uhr werden die Oldtimer-Freunde ganz offiziell begrüßt. Nach der Segnung der Fahrzeuge wird sich der Tross dann gegen 9.45 in Richtung Bad Schussenried in Bewegung setzen. Nach der Rückkunft am Spätnachmittag gibt es dann einen Hock mit viel Gelegenheit, sich über Oldtimer, die Ersatzteilbesorgung und herrliche Erlebnisse mit herrlichen Fahrzuegen zu unterhalten. Dass die bekannten Akteure vom Haus Nazareth für ein unterhaltsames und musikalisches Beiprogramm sorgen, das versteht sich von selbst. „Und natürlich sind Gäste herzlich willkommen“, sagt Karcher. Denn die 50 bis 60 Oldtimer, darunter auch viele aus der Schweiz, sind absolut sehenswert. Bleibt die Frage, wie man auf eine solche Idee kommt.

„Uns geht es doch meistens echt gut. Da ist etwas Dankbarkeit sicher auch angebracht. Und warum nicht denen etwas geben, die nicht immer auf der Sonnenseite des Lebens stehen?“ Karcher ist überzeugt, dass dabei das Thema Gemeinschaft erleben und mal etwas Besonderes zu bieten, eine große Rolle spielen kann – oder fahren. So wie am kommenden Sonntag. Den werden die jungen Beifahrer vom Haus Nazareth kann sicher nicht so schnell vergessen.

06. Juni 2012 Schwäbische Zeitung

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30. Mai 2012 Schwäbische Zeitung

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